Wir freuen uns sehr über deinen Kommentar. Vielen Dank!
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Karate-SV Expert Lehrgang Teil I:
Am 18.07. war es wieder soweit Karate-SV Expert dieses mal mit Teil I der 4-teiligen Lehrgangsreihe. Für mich war es nun der zweite Teil, an dem ich teilnehmen konnte.
Dieses Mal sollte es um die folgenden Themen gehen:
– Kombinierte Angriffe, Mehrere Angreifer, taktisches Verhalten
– Psychologie bei Täter und Opfer inkl. Strategien
– Physiologie: Wohin geht welche Technik mit welcher Wirkung
– Der Kampf auf dem Boden – MMA GrapplingDen Anfang machte wieder Christian. In seiner Einheit durchspielten wir die verschiedenen Richtungen von Ausweichbewegungen, nach dem Prinzip der Uhr. Analog nicht Digital 😉
Jede der Richtungen wurde ausprobiert, wobei 6 Uhr keine Option war. Es war interessant mit den verschiedenen Richtungen zu spielen und die unterschiedlichen Positionen und Distanzen die hiermit verbunden sind zu entdecken.Über die Einheit wurden die Angriffe immer komplexer, um einen realistischen Angriff zu simulieren. Hierbei wurde schnell klar, dass man mit der entsprechenden Taktik auch mit Kombinationen umgehen kann. Mir viel es z.B. am einfachsten “Mitzukämpfen” und sofort den Kampf, im Moment des ersten Angriffs, an mich zu reißen. Aber nicht nur die Komplexität der Angriffe wurde erhöht, auch die Zahl der Angreifer nahm zu.
Hierbei ging es darum die Situation genau einzuschätzen und mit der richtigen Strategie die Gefahrenzone schnellstmöglich zu verlassen.
Anschließend ging es dann in eine größere Pause, wo wir uns erst einmal mit Speis und Trank stärken konnten. Die Pause ging dann auch direkt in den Vortrag von Gerhard über. Hier wurden einige psychologische Aspekte sowohl von Täter als auch Opfer betrachtet. Für mich hat sich als besonders wichtig herauskristallisiert, dass wir bereit sein müssen uns entsprechend und mit aller Härte zu verteidigen… ein bisschen geht eben nicht… und das wir die körpereigenen Warnsignale ernst nehmen müssen um entsprechend Wachsam (aber nicht Ängstlich) durchs Leben zu gehen.
Nach dem Vortrag ging es dann mit Stefan und dem Kampf am Boden weiter. Die Position wo wir als Karateka uns i.d.R. am unwohlsten fühlen. Stefan verstand es uns Möglichkeiten zu zeigen, die für uns unerfahrene schnell umzusetzen waren und uns die Möglichkeit verschafften schnell wieder in den Stand zu kommen. Er machte uns außerdem klar, dass auch diese Methoden, wie auch andere Aspekte der Selbstverteidigung nur unter Stress erfolgreich trainiert werden können. Was ich besonders Toll fand war, dass einige Hebel die wir am Boden verwendet haben um den Angreifer z.B. von uns herunter zu bekommen, durchaus in unseren Kata wiederzufinden sind.
Alles in allem war es mal wieder ein hochwertiger und lohnenswerter Lehrgang. Ich freue mich wie immer auf die Fortsetzung…
Karate-SV-Expert Teil I am 18.07.2015 in Frechen
Vielen Dank für einen weiteren lehrreichen Teil der Karate-SV-Expert Reihe. Im ersten Teil des Lehrgangs haben wir mit Christian das Uhrzeiten-Bewegungssystem thematisiert, sprich: in welche Richtungen kann ich mich bei meiner Reaktion auf einen (oder mehrere) Angriffe bewegen und wie wirkt sich die Bewegungsrichtung/”Uhrzeit” auf Distanz, Stabilität, Kontermöglichkeiten etc. aus. “First things first” war auch hier die Devise! Sehr positiv fand ich den direkten Einstieg, ohne zu sehr auf die Basics einzugehen, da diese zum gewissen Teil Voraussetzung waren (Lehrgangstitel entsprechend). Die Kombinationen konnten sehr individuell gestaltet werden und es gab immer direktes “Bio-Feedback” vom Partner 🙂
Während der Mittagspause wurde es mit Gerhards Vortrag theoretischer. Die Psychologie von Angreifer und Verteidiger und physiologische Aspekte im Kampf waren hier die Themen. Eine Kernaussage war, dass man sich auch mit den Absichten des Angreifers auseinandersetzen muss und ständige Wachsamkeit zu üben sehr wichtig ist. Nach der Pause ging es mit Stefan noch einmal ans Eingemachte. Hier wurden uns Basics des Bodenkampfes in vielen Varianten gezeigt, die immer mit dem Partner geübt werden konnten. Besonders interessant fand ich persönlich zwei Aspekte: zum Einen konnte man die neu erlernten Bewegungen und Prinzipien direkt und intuitiv umsetzen und vor Allem miteinander kombinieren, sodass sie sehr schnell als Drill ausgeführt werden konnten. Zum Anderen konnte man oftmals Verknüpfungen zwischen den Grappling-Techniken und Bewegungen aus unseren Kata herstellen – dementsprechend war nicht alles “neu”, man konnte Vertrautes anwenden. Klasse!Nochmals Danke an die Referenten und Teilnehmer, wir sehen uns beim dritten Teil der Reihe!
Beste Grüße aus Minden!
JustinIch durfte heute einen herrlich anstrengenden aber trotz karibischer Temperatur durchführbaren SV Expert Kurs 1 erleben, bei dem neben dem Technischen der Humor nicht zu kurz kam. So manches Bonmot wird in unseren Köpfen bleiben.. Es ist immer wieder toll diesen Kampfsport mit Gleichgesinnten hautnah – im wahrsten Sinne des Wortes – erleben zu dürfen und für Andere erlebbar zu machen. Die kleine Gruppe erlaubte die Techniken sehr gut zu vertiefen; dies war auch den guten Trainern geschuldet. Besonders aufschlussreich war auch das Referat über über die Physiologie und Psychologie der Angreifer und Verteidiger. Euch Dreien – Christian, Gerhard und Stefan – vielen Dank und ich freue mich auf die nächsten Einheiten.
Second-Sunday-Sparring:
Seit langem habe ich mal wieder am Second-Sunday-Sparring (SSS) in Frechen teilgenommen. Am 12.07. trafen sich ein paar Karate begeisterte um 2,5h miteinander zu kämpfen.
Inspiriert von einem Besuch in den USA wurde mit den Second-Sunday-Sparrings (SSS) begonnen, aber was ist das eigentlich?
Das SSS ist ein 2,5-stündiges Kampftrainingsprogramm bei dem wir Karateka uns mit Freunden aus anderen Systemen treffen um miteinander zu kämpfen. Hier stellt sich für alle Teilnehmer schnell heraus wo die Stärken und Schwächen der einzelnen Systeme und Kämpfer sind. Jeder Teilnehmer kann so sehr viel lernen.
Regeln gibt es nur drei:
– Keine Trefferwirkung!
– Der ganze Körper ist Zielregion!
– Kein Siegeswille, denn der beste Kämpfer ist der, der nicht getroffen wird!So liegt der Schwerpunkt beim SSS weniger darauf, möglichst viel auszuteilen als sich gut zu verteidigen. Die lange Trainingsdauer mit möglichst wenigen Pausen sorgt dann dafür, dass die “schönen” und “aufwendigen” Techniken weggelassen werden und man für sich selbst die Techniken entdeckt, die auch in absoluter Erschöpfung noch funktionieren. Sozusagen wird der Stresspegel der Realsituation über die Erschöpfung erreicht…
Dieses Mal waren wir Karateka leider unter uns, aber auch ohne die Einflüsse anderer Künste konnten wir uns gut miteinander beschäftigen. Es wurde viel probiert und es endete einige Male sogar auf dem Boden, wo wir uns als Karateka ja i.d.R. nicht ganz so gut auskennen.
Mir hat es wieder viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf weitere Sparrings.
Hi Christian,
habe von meinen Fischbacher Karatekas schon viel von Deinen Lehrgängen gehört und hatte entsprechend große Erwartungen als ich dieses Jahr selbst mit dabei war. Du hast meine (hohen) Erwartungen weit übertroffen. Der Lehrgang war sehr eingängig und anschaulich, praktisch immer sofort gut in den Partnerübungen umsetzbar – und auch schön “knackig”.
Die versprochenen blauen Flecken lassen sich nicht verbergen. Aber nur so konnte ich lernen was Karate in dieser Form wirklich bedeuet und wie effektiv die Technicken in der Anwendung sind. Es ist für mich anfangs nicht immer einfach gewesen von den traditionellen Technicken und Bewegungsabläufen auf Deine logische und einfache Umsetzung bekannter Karatetechnicken umzudenken. Aber dank Deiner didaktischen Fähigkeiten und anschaulichen Präsentation mit den “schwarzen bösen Buben” hab ichs dann auch kapiert. Und richtig viel Spaß gehabt.
Vielen Dank
Thomas GLehrgang am 18.6.2015
Oss!
Es war ein überzeugender Lehrgang. Die Inhalte waren so verständlich aufgebaut, dass die Anfänger gleich eifrig mitmachten, die Erfahrenen genügend neues zu berücksichtigen hatten, die Kondition kräftig gefordert aber nicht nicht überfordert wurde, alles an Patnern geübt und in den drei strukturierten Einheiten vertiefend wiederholt wurde.
Christian besitzt dabei eine gewinnende Ausstrahlung und korrigiert dankenswert intensiv.
Die nur angedeutete Einbindung in Katas hat mir besonders gut gefallen, da ich fast vergessene alte Bewegungsmuster wiedererkannte, die im “modernen” Karate-Bunkai verloren scheinen.Werner, Bonn Uni
Vom 03.07. bis 05.07. gab es wieder eine Aktion der besonderen Art mit Karate-Praxis. Am Freitag Mittag machten wir (Christian, Christina, Willi, Marcel und ich) uns auf den Weg nach Fischbach am Bodensee um an Christians Karate-SV Basis Lehrgang 3 teilzunehmen.
Es war heiß, sehr heiß. Die Hinfahrt schafften wir nach kurzen Anlaufschwierigkeiten ohne besondere Komplikationen. Ein vergessenes Portemonnaie hier, eine falsche Autobahnauffahrt da und der obligatorische Stau versüßten uns die ersten Stunden im Auto.
In Fischbach angekommen wurden wir direkt freundlich empfangen und brachten unsere Sachen erst einmal im Vereinsheim des K.D. Fischbach unter und gingen etwas essen. Gut gestärkt gönnten wir uns noch ein Bierchen direkt am Bodensee… herrlich. Erschöpft von der langen Autofahrt war dann auch nicht mehr viel mit uns anzufangen und der Schlafsack wurde aufgesucht.
Am nächsten Morgen begann dann der Lehrgang um 10 Uhr. Die Halle war mit 36 Karateka gut gefüllt, trotz der tropischen Temperaturen. Wie bei den Karate-SV Basis Lehrgängen üblich, haben wir uns zuallererst mit der Deckungshaltung und der Verteidigung gegen gerade und runde Schläge beschäftigt. Wie immer wurde viel gelacht und geschwitzt und das ein oder andere Karate Make-Up aufgetragen 🙂
In der nächsten Einheit haben wir uns dann mit verschiedenen Stockangriffen und den Distanzen beschäftigt. Auch hier brachten die vielen Partnerwechsel eine gute Abwechslung und die Möglichkeit die erlernten Techniken unter verschiedenen Voraussetzungen auszutesten.
Die wohlverdiente längere Pause wurde genutzt um sich auszutauschen und näher kennenzulernen.
Nachdem der Wasserhaushalt wieder auf ein “normales” Level gebracht war ging es auch schon mit der Verteidigung gegen Tritte weiter. Mawashi-Geri Gedan (Low-Kicks), Mae-Geri (Front-Kick) und Tritte wenn man am Boden liegt wurden behandelt. Zu guter Letzt kombinierten wir alle bisherigen Inhalte indem die verschiedenen Angriffe von mehreren Gegnern ausgeführt wurden.
Der Lehrgang war anstrengend, aber hat sich mal wieder wie immer sehr gelohnt. Eine Menge netter Menschen kennengelernt und funktionierendes Karate trainiert. Was will man mehr.
Am Abend gab es dann noch ein schönes Fest direkt am Bodensee, mit Live-Band, Grillen und dem ein oder anderen Getränk. Am nächsten Tag machten wir uns dann auch schon auf den Heimweg. Leider war das Wochenende schon vorbei. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn wir wieder kommen dürfen.
Lehrgang in Fischbach am Bodensee am 04. Juli 2015
Hallo Karate-Praxis Team,
was für ein Samstag! Der Wetterdienst meldet für den Tag Potential zum wärmsten Tag seit Wetteraufzeichnung. Und wir “müssen” in die Halle zu 3 Trainingseinheiten. Die Teilnehmer wissen (aus der Erfahrung der Lehrgänge 2013/2014), dass es ohne “Biofeedback”, wie es Christian ausdrückt, nicht ablaufen wird. Zudem zeigst Du uns nur Dinge, die wir eigentlich längst wissen. So viel zu den Voraussetzungen. Trotzdem waren wir über 30 Karateka, die es wissen wollten. Eigentlich sagt das schon alles.
Seit nun 2 Jahren integrieren wir das Konzept “Karate Praxis” in unser Training. Das ist unsere Art, das Gelernte zu verinnerlichen. Bis zu einem gewissen Grad bekommen wir das auch einigermaßen gut hin. Da wir, und da meine ich auch die Trainer, aber eher Anfänger in dem Bereich sind, können wir die Inhalte leider nicht annähernd in der Qualität transportieren, wie Christian es bei seinen Lehrgängen tut. Dementsprechend freuen wir uns natürlich über den jährlichen Besuch aus Köln. Die Prinzipien überzeugen, der Trainingsstiel macht Spaß und die Freude auf das kühle Bier am Abend lässt alle auch bei über 35°C Hallentemperatur durchhalten.
Zum dritten Mal in Fischbach konnten wir auch dieses Jahr sehr viel für uns mitnehmen, hatten einen riesen Spaß im Training und im Anschluss ein tolles Grillfest mit unseren Freunden aus Köln bei Live Musik dierekt am 25°C warmen Bodensee.
Vielen Dank
RolandHallo Christian!
Auch (oder gerade ?!) für die Einsteiger richtig gut-die anfängliche Scheu, auch mal zu treffen, war schnell weg. Hat richtig viel Spaß gemacht!
Bis nächstes Jahr!
Nina
4. Juli 2015, Karate-Praxis Lehrgang in Fischbach am Bodensee
Hi Christian,
der Lehrgang war (wie auch in den vergangenen beiden Jahren) spitze! Du bringst deine Begeisterung für das Training richtig gut “rüber” — da vergeht die Zeit wie im Flug. Die Übungen sind didaktisch sehr gut aufbereitet und funktionieren. Für mich persönlich waren deine Lehrgänge immer ein großer Motivationsschub für meinen eigenen Karate Weg. Freue mich schon auf nächstes Jahr!
Rainer
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Daniel Schmidt
Karate-SV Expert Lehrgang Teil I:
Am 18.07. war es wieder soweit Karate-SV Expert dieses mal mit Teil I der 4-teiligen Lehrgangsreihe. Für mich war es nun der zweite Teil, an dem ich teilnehmen konnte.
Dieses Mal sollte es um die folgenden Themen gehen:
– Kombinierte Angriffe, Mehrere Angreifer, taktisches Verhalten
– Psychologie bei Täter und Opfer inkl. Strategien
– Physiologie: Wohin geht welche Technik mit welcher Wirkung
– Der Kampf auf dem Boden – MMA Grappling
Den Anfang machte wieder Christian. In seiner Einheit durchspielten wir die verschiedenen Richtungen von Ausweichbewegungen, nach dem Prinzip der Uhr. Analog nicht Digital 😉
Jede der Richtungen wurde ausprobiert, wobei 6 Uhr keine Option war. Es war interessant mit den verschiedenen Richtungen zu spielen und die unterschiedlichen Positionen und Distanzen die hiermit verbunden sind zu entdecken.
Über die Einheit wurden die Angriffe immer komplexer, um einen realistischen Angriff zu simulieren. Hierbei wurde schnell klar, dass man mit der entsprechenden Taktik auch mit Kombinationen umgehen kann. Mir viel es z.B. am einfachsten “Mitzukämpfen” und sofort den Kampf, im Moment des ersten Angriffs, an mich zu reißen. Aber nicht nur die Komplexität der Angriffe wurde erhöht, auch die Zahl der Angreifer nahm zu.
Hierbei ging es darum die Situation genau einzuschätzen und mit der richtigen Strategie die Gefahrenzone schnellstmöglich zu verlassen.
Anschließend ging es dann in eine größere Pause, wo wir uns erst einmal mit Speis und Trank stärken konnten. Die Pause ging dann auch direkt in den Vortrag von Gerhard über. Hier wurden einige psychologische Aspekte sowohl von Täter als auch Opfer betrachtet. Für mich hat sich als besonders wichtig herauskristallisiert, dass wir bereit sein müssen uns entsprechend und mit aller Härte zu verteidigen… ein bisschen geht eben nicht… und das wir die körpereigenen Warnsignale ernst nehmen müssen um entsprechend Wachsam (aber nicht Ängstlich) durchs Leben zu gehen.
Nach dem Vortrag ging es dann mit Stefan und dem Kampf am Boden weiter. Die Position wo wir als Karateka uns i.d.R. am unwohlsten fühlen. Stefan verstand es uns Möglichkeiten zu zeigen, die für uns unerfahrene schnell umzusetzen waren und uns die Möglichkeit verschafften schnell wieder in den Stand zu kommen. Er machte uns außerdem klar, dass auch diese Methoden, wie auch andere Aspekte der Selbstverteidigung nur unter Stress erfolgreich trainiert werden können. Was ich besonders Toll fand war, dass einige Hebel die wir am Boden verwendet haben um den Angreifer z.B. von uns herunter zu bekommen, durchaus in unseren Kata wiederzufinden sind.
Alles in allem war es mal wieder ein hochwertiger und lohnenswerter Lehrgang. Ich freue mich wie immer auf die Fortsetzung…
Justin Rathert
Karate-SV-Expert Teil I am 18.07.2015 in Frechen
Vielen Dank für einen weiteren lehrreichen Teil der Karate-SV-Expert Reihe. Im ersten Teil des Lehrgangs haben wir mit Christian das Uhrzeiten-Bewegungssystem thematisiert, sprich: in welche Richtungen kann ich mich bei meiner Reaktion auf einen (oder mehrere) Angriffe bewegen und wie wirkt sich die Bewegungsrichtung/”Uhrzeit” auf Distanz, Stabilität, Kontermöglichkeiten etc. aus. “First things first” war auch hier die Devise! Sehr positiv fand ich den direkten Einstieg, ohne zu sehr auf die Basics einzugehen, da diese zum gewissen Teil Voraussetzung waren (Lehrgangstitel entsprechend). Die Kombinationen konnten sehr individuell gestaltet werden und es gab immer direktes “Bio-Feedback” vom Partner 🙂
Während der Mittagspause wurde es mit Gerhards Vortrag theoretischer. Die Psychologie von Angreifer und Verteidiger und physiologische Aspekte im Kampf waren hier die Themen. Eine Kernaussage war, dass man sich auch mit den Absichten des Angreifers auseinandersetzen muss und ständige Wachsamkeit zu üben sehr wichtig ist. Nach der Pause ging es mit Stefan noch einmal ans Eingemachte. Hier wurden uns Basics des Bodenkampfes in vielen Varianten gezeigt, die immer mit dem Partner geübt werden konnten. Besonders interessant fand ich persönlich zwei Aspekte: zum Einen konnte man die neu erlernten Bewegungen und Prinzipien direkt und intuitiv umsetzen und vor Allem miteinander kombinieren, sodass sie sehr schnell als Drill ausgeführt werden konnten. Zum Anderen konnte man oftmals Verknüpfungen zwischen den Grappling-Techniken und Bewegungen aus unseren Kata herstellen – dementsprechend war nicht alles “neu”, man konnte Vertrautes anwenden. Klasse!
Nochmals Danke an die Referenten und Teilnehmer, wir sehen uns beim dritten Teil der Reihe!
Beste Grüße aus Minden!
Justin
Jörg Barte
Ich durfte heute einen herrlich anstrengenden aber trotz karibischer Temperatur durchführbaren SV Expert Kurs 1 erleben, bei dem neben dem Technischen der Humor nicht zu kurz kam. So manches Bonmot wird in unseren Köpfen bleiben.. Es ist immer wieder toll diesen Kampfsport mit Gleichgesinnten hautnah – im wahrsten Sinne des Wortes – erleben zu dürfen und für Andere erlebbar zu machen. Die kleine Gruppe erlaubte die Techniken sehr gut zu vertiefen; dies war auch den guten Trainern geschuldet. Besonders aufschlussreich war auch das Referat über über die Physiologie und Psychologie der Angreifer und Verteidiger. Euch Dreien – Christian, Gerhard und Stefan – vielen Dank und ich freue mich auf die nächsten Einheiten.
Daniel Schmidt
Second-Sunday-Sparring:
Seit langem habe ich mal wieder am Second-Sunday-Sparring (SSS) in Frechen teilgenommen. Am 12.07. trafen sich ein paar Karate begeisterte um 2,5h miteinander zu kämpfen.
Inspiriert von einem Besuch in den USA wurde mit den Second-Sunday-Sparrings (SSS) begonnen, aber was ist das eigentlich?
Das SSS ist ein 2,5-stündiges Kampftrainingsprogramm bei dem wir Karateka uns mit Freunden aus anderen Systemen treffen um miteinander zu kämpfen. Hier stellt sich für alle Teilnehmer schnell heraus wo die Stärken und Schwächen der einzelnen Systeme und Kämpfer sind. Jeder Teilnehmer kann so sehr viel lernen.
Regeln gibt es nur drei:
– Keine Trefferwirkung!
– Der ganze Körper ist Zielregion!
– Kein Siegeswille, denn der beste Kämpfer ist der, der nicht getroffen wird!
So liegt der Schwerpunkt beim SSS weniger darauf, möglichst viel auszuteilen als sich gut zu verteidigen. Die lange Trainingsdauer mit möglichst wenigen Pausen sorgt dann dafür, dass die “schönen” und “aufwendigen” Techniken weggelassen werden und man für sich selbst die Techniken entdeckt, die auch in absoluter Erschöpfung noch funktionieren. Sozusagen wird der Stresspegel der Realsituation über die Erschöpfung erreicht…
Dieses Mal waren wir Karateka leider unter uns, aber auch ohne die Einflüsse anderer Künste konnten wir uns gut miteinander beschäftigen. Es wurde viel probiert und es endete einige Male sogar auf dem Boden, wo wir uns als Karateka ja i.d.R. nicht ganz so gut auskennen.
Mir hat es wieder viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf weitere Sparrings.
Thomas Gregotsch
Hi Christian,
habe von meinen Fischbacher Karatekas schon viel von Deinen Lehrgängen gehört und hatte entsprechend große Erwartungen als ich dieses Jahr selbst mit dabei war. Du hast meine (hohen) Erwartungen weit übertroffen. Der Lehrgang war sehr eingängig und anschaulich, praktisch immer sofort gut in den Partnerübungen umsetzbar – und auch schön “knackig”.
Die versprochenen blauen Flecken lassen sich nicht verbergen. Aber nur so konnte ich lernen was Karate in dieser Form wirklich bedeuet und wie effektiv die Technicken in der Anwendung sind. Es ist für mich anfangs nicht immer einfach gewesen von den traditionellen Technicken und Bewegungsabläufen auf Deine logische und einfache Umsetzung bekannter Karatetechnicken umzudenken. Aber dank Deiner didaktischen Fähigkeiten und anschaulichen Präsentation mit den “schwarzen bösen Buben” hab ichs dann auch kapiert. Und richtig viel Spaß gehabt.
Vielen Dank
Thomas G
Werner
Lehrgang am 18.6.2015
Oss!
Es war ein überzeugender Lehrgang. Die Inhalte waren so verständlich aufgebaut, dass die Anfänger gleich eifrig mitmachten, die Erfahrenen genügend neues zu berücksichtigen hatten, die Kondition kräftig gefordert aber nicht nicht überfordert wurde, alles an Patnern geübt und in den drei strukturierten Einheiten vertiefend wiederholt wurde.
Christian besitzt dabei eine gewinnende Ausstrahlung und korrigiert dankenswert intensiv.
Die nur angedeutete Einbindung in Katas hat mir besonders gut gefallen, da ich fast vergessene alte Bewegungsmuster wiedererkannte, die im “modernen” Karate-Bunkai verloren scheinen.
Werner, Bonn Uni
Daniel Schmidt
Vom 03.07. bis 05.07. gab es wieder eine Aktion der besonderen Art mit Karate-Praxis. Am Freitag Mittag machten wir (Christian, Christina, Willi, Marcel und ich) uns auf den Weg nach Fischbach am Bodensee um an Christians Karate-SV Basis Lehrgang 3 teilzunehmen.
Es war heiß, sehr heiß. Die Hinfahrt schafften wir nach kurzen Anlaufschwierigkeiten ohne besondere Komplikationen. Ein vergessenes Portemonnaie hier, eine falsche Autobahnauffahrt da und der obligatorische Stau versüßten uns die ersten Stunden im Auto.
In Fischbach angekommen wurden wir direkt freundlich empfangen und brachten unsere Sachen erst einmal im Vereinsheim des K.D. Fischbach unter und gingen etwas essen. Gut gestärkt gönnten wir uns noch ein Bierchen direkt am Bodensee… herrlich. Erschöpft von der langen Autofahrt war dann auch nicht mehr viel mit uns anzufangen und der Schlafsack wurde aufgesucht.
Am nächsten Morgen begann dann der Lehrgang um 10 Uhr. Die Halle war mit 36 Karateka gut gefüllt, trotz der tropischen Temperaturen. Wie bei den Karate-SV Basis Lehrgängen üblich, haben wir uns zuallererst mit der Deckungshaltung und der Verteidigung gegen gerade und runde Schläge beschäftigt. Wie immer wurde viel gelacht und geschwitzt und das ein oder andere Karate Make-Up aufgetragen 🙂
In der nächsten Einheit haben wir uns dann mit verschiedenen Stockangriffen und den Distanzen beschäftigt. Auch hier brachten die vielen Partnerwechsel eine gute Abwechslung und die Möglichkeit die erlernten Techniken unter verschiedenen Voraussetzungen auszutesten.
Die wohlverdiente längere Pause wurde genutzt um sich auszutauschen und näher kennenzulernen.
Nachdem der Wasserhaushalt wieder auf ein “normales” Level gebracht war ging es auch schon mit der Verteidigung gegen Tritte weiter. Mawashi-Geri Gedan (Low-Kicks), Mae-Geri (Front-Kick) und Tritte wenn man am Boden liegt wurden behandelt. Zu guter Letzt kombinierten wir alle bisherigen Inhalte indem die verschiedenen Angriffe von mehreren Gegnern ausgeführt wurden.
Der Lehrgang war anstrengend, aber hat sich mal wieder wie immer sehr gelohnt. Eine Menge netter Menschen kennengelernt und funktionierendes Karate trainiert. Was will man mehr.
Am Abend gab es dann noch ein schönes Fest direkt am Bodensee, mit Live-Band, Grillen und dem ein oder anderen Getränk. Am nächsten Tag machten wir uns dann auch schon auf den Heimweg. Leider war das Wochenende schon vorbei. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn wir wieder kommen dürfen.
Roland
Lehrgang in Fischbach am Bodensee am 04. Juli 2015
Hallo Karate-Praxis Team,
was für ein Samstag! Der Wetterdienst meldet für den Tag Potential zum wärmsten Tag seit Wetteraufzeichnung. Und wir “müssen” in die Halle zu 3 Trainingseinheiten. Die Teilnehmer wissen (aus der Erfahrung der Lehrgänge 2013/2014), dass es ohne “Biofeedback”, wie es Christian ausdrückt, nicht ablaufen wird. Zudem zeigst Du uns nur Dinge, die wir eigentlich längst wissen. So viel zu den Voraussetzungen. Trotzdem waren wir über 30 Karateka, die es wissen wollten. Eigentlich sagt das schon alles.
Seit nun 2 Jahren integrieren wir das Konzept “Karate Praxis” in unser Training. Das ist unsere Art, das Gelernte zu verinnerlichen. Bis zu einem gewissen Grad bekommen wir das auch einigermaßen gut hin. Da wir, und da meine ich auch die Trainer, aber eher Anfänger in dem Bereich sind, können wir die Inhalte leider nicht annähernd in der Qualität transportieren, wie Christian es bei seinen Lehrgängen tut. Dementsprechend freuen wir uns natürlich über den jährlichen Besuch aus Köln. Die Prinzipien überzeugen, der Trainingsstiel macht Spaß und die Freude auf das kühle Bier am Abend lässt alle auch bei über 35°C Hallentemperatur durchhalten.
Zum dritten Mal in Fischbach konnten wir auch dieses Jahr sehr viel für uns mitnehmen, hatten einen riesen Spaß im Training und im Anschluss ein tolles Grillfest mit unseren Freunden aus Köln bei Live Musik dierekt am 25°C warmen Bodensee.
Vielen Dank
Roland
Nina Mukrowsky
Hallo Christian!
Auch (oder gerade ?!) für die Einsteiger richtig gut-die anfängliche Scheu, auch mal zu treffen, war schnell weg. Hat richtig viel Spaß gemacht!
Bis nächstes Jahr!
Nina
Rainer
4. Juli 2015, Karate-Praxis Lehrgang in Fischbach am Bodensee
Hi Christian,
der Lehrgang war (wie auch in den vergangenen beiden Jahren) spitze! Du bringst deine Begeisterung für das Training richtig gut “rüber” — da vergeht die Zeit wie im Flug. Die Übungen sind didaktisch sehr gut aufbereitet und funktionieren. Für mich persönlich waren deine Lehrgänge immer ein großer Motivationsschub für meinen eigenen Karate Weg. Freue mich schon auf nächstes Jahr!
Rainer
Kommentare sind geschlossen.