Wir freuen uns sehr über deinen Kommentar. Vielen Dank!
796 Kommentare
Karatepraxis Lehrgang in Lindlar mit Ludwig und Christian,
„….wichtig ist, dass ihr aus diesem Lehrgang nur eine oder zwei Sachen aussucht und mit nach Hause nehmt. Nicht die, die am schönsten aussehen, sondern die, die Ihr am besten beherrscht! Diese müsst ihr finden und in euer Training regelmäßig mit einbeziehen, dann habt ihr etwas gelernt….“
Mit diesen Worten bin ich gestern nach einem harten Training meine 185 km Tour vom Lehrgang in Lindlar nach Hause gefahren und habe mich gefragt, was ich heute mitgenommen habe…..
Bei der Auswahl des Trainingspartners bin ich mit Thomas zusammen gekommen. Er – ca. 40 cm größer, von den Schultern her doppelt so breit und geschätzte 50 kg schwerer als ich. Seine Faust konnte mit Leichtigkeit meine umfassen. Und ihn sollte ich als Frau mit einer lockeren Handbewegung hebeln und zu Boden zwingen? Leicht zweifelnd diesem Hünen überhaupt etwas antun zu können, konterte ich seinem Faustangriff mit einem Gegenangriff auf seine Nieren. Wie erwartet, zauberte diese Gegenabwehr nur ein müdes Lächeln auf sein Gesicht und ein Aushebeln war unmöglich…
Aber Christian hatte Rat! „Bei so viel Masse und Muskeln musst du umdisponieren. Probiere es mal so, so und so.“ Gesagt, getan.
Den nächsten Angriff wehrte ich ab und zog gleichzeitig ich mein Knie hoch. Völlig überrascht knickte Thomas mit seinem Oberkörper nach vorne. Und wie Christian es mir gesagt hatte konnte ich ihn in dieser Position hebeln und zu Fall bringen. Ein wahnsinns Gefühl!!! Ich hatte nicht nur eine Technik gefunden, die mir erlaubt, viel größere und schwerere Partner, abwehren zu können sondern ich hatte auch ein Feedback von meinem Trainingspartner, der mir bestätigte, dass ich meine Techniken wirkungsvoll ausgeführt hatte.Was kann man also bei den Karatepraxis – Lehrgängen lernen? Die Anwendung der schon lange gelernten Karatetechniken, zugeschnitten auf die Größe, auf das Gewicht der eigenen Person. Und das Tolle daran, man kann es am Partner üben, üben und üben.
Danke Christian, danke Ludwig und ganz lieben Dank an Thomas meinem geduldigen Trainingspartner 🙂Christina
“Einmal Lindlar immer Lindlar.” war mein Kommentar im Vorfeld, um meine Vorfreude auf den Karate Praxis SV Basis Lehrgang #5 als wiederkehrender Gast in diesem extrem kompetenten und vor allem herzlichen Dojo auszudrücken. Und auch dieses Mal war es wieder großartig. Das Dojo lebt von seiner Gastfreundschaft und man fühlt sich von Anfang an, als würde man schon immer dazu gehören. Das ist der Verdienst aller dort, die ich bisher kennen lernen konnte, aber hervorzuheben sind ausdrücklich die, die in Lindlar nicht nur trainieren, sondern auch das ganze Drumherum organisieren! Vielen Dank für einen tollen Lehrgang!
Aber wie war denn nun der Lehrgang inhaltlich?? – Gewohnt großartig! Wie Karate Praxis Lehrgänge immer sind. 🙂 Neben den wichtigen Grundlagen, welche für jeden angepasst als kleine “eigene Kata” gegen gerade und runde Faustschläge erarbeitet wurden, ging es dieses Mal um den komplexen Themenschwerpunkt “Hebel und Würfe”. Schnell wurde klar, dass in der Selbstverteidigung ausschließlich mit Hebeln zu arbeiten nicht zum Erfolg führt. Vielmehr ist dieses Element eine hervorragende Unterstützung der Karate typischen Kernkompetenz “Blocken, Schlagen, Treten”. Bei einer so aufgebauten Kombination gilt dann wieder der stets durch Christian formulierte Grundsatz “Ich fange niemals eine körperliche Auseinandersetzung an, aber ich bin derjenige, der sie beendet!” Soll heißen, wenn bestimmte Grundsätze eingehalten werden, dann ist man im Falle eines Falles nach diesem Lehrgang wieder ein gutes Stück besser gerüstet einen ernsten Selbstverteidigungsfall zu überstehen. Es war wieder mal für jeden etwas dabei. Ob Weißgurt oder Schwarzgurt, ob geschätzte 12 Jahre bis 60 Jahre, alle waren in Lindlar vertreten und keiner wurde gelangweilt. Im Gegenteil, für jeden war etwas dabei. Jeder hatte sein Erfolgserlebnis und ist anschließend mit einem zufriedenen Lächeln abgereist. Vielen Dank an Christian und Ludwig für einen fantastischen Samstag! Starke Inhalte mit Herzblut und viel Spaß vermittelt! Beim nächsten Mal bin ich auf jeden Fall wieder dabei.Karate-SV Expert Lehrgang Teil III
Es war wieder herrlich, am 05.09. haben wir uns wieder zu einem Karate-SV Expert Lehrgang getroffen. Dieses mal zum 3. Teil der 4-teiligen-Lehrgangsreihe.
Es standen die folgendem Themen auf der Agenda:
– Intensiv-Abruftraining des eigenen Könnens durch variable Angriffe
– KRAV-MAGA Training
– Vergleich der Stärken der Systeme KRAV-MAGA & KARATE-SV
– Training mit KRAV-MAGA- und Karate-Techniken und Bezug zur KataWir starteten mit einer kurzen Wiederholung der bisherigen Prinzipien aus den vorangegangenen Lehrgangsteilen in den Tag. (siehe z.B. http://danielskaratedo.blogspot.de/2015/09/effektiv-verteidigen-durch.html) So wurden wir gut warm und konnten uns schon einmal gut auf den bevorstehenden Tag einstellen.
Die erste Einheit wurde von Christian geleitet und führte von einfachen Angriffen hin zu immer variableren Angriffen (Greifen, Schlagen, Halten, Treten…) bis hin zu mehreren Angreifern. Im Vordergrund stand es, die gelernten Prinzipien auch unter Stress abzurufen.
Der zweite Teil des Lehrgangs wurde dann von Sascha übernommen. Wir trainierten einige Drills aus dem typischen Krav-Maga Training. Hier wurden wir, teilweise spielerisch, ganz schön gefordert. Den Schalter umlegen, explosiv, agressiv und mit Siegeswille arbeiten, kein Aufgeben… und anschließend wieder runterkommen und den Überblick erhalten. Es wurden spannende Überungsformen vorgestellt, die auch gut in unser “normales” Karate-Training integriert werden können.
Der dritte Teil des Lehrgangs bildete dann wieder die Pause und der Theorieteil. Hier ging es um das Thema “Benchmark”. Wir verglichen die Stärken und Schwächen unterschiedlicher Systeme, immer mit dem Blick auf unser Karate. Warum fehlen im Karate oft die Jugendlichen? War nur eine der interessanten Fragen die wie unter die Lupe nahmen.
Zu guter Letzt ging es wieder auf die Matte. In zwei Gruppen erarbeiteten wir Selbstverteidigungstechniken anhand der gelernten Prinzipien. Hier konnte man sich noch einmal so richtig austauschen und Ideen ausprobieren. Eine sehr gute Idee um zu prüfen, ob die eigenen Anwendungen auch praktisch, zielorientiert anwendbar sind.
Ich freue mich schon auf Teil 4. 🙂
Karate- SV- Expert III am 05.09.2015 – und ich war wieder dabei…….jaja, das kennt ihr ja schon 🙂
Kann mich inhaltlich nur Daniel anschließen: ein rundum gelungener Tag mit vielen Eindrücken und Denkanstößen. Wie funktioniert Selbstverteidigung mit Karate, wohin entwickeln wir Karate und wie erreichen wir unsere potentiellen Karateka, die uns noch suchen? Und warum gehen sie zu anderen SV- Systemen für teuer Geld, obwohl wir doch alles günstig haben?
Wichtig für mich ist, dass nicht mit Traditionen einfach gebrochen wird, sondern die Entwicklung auf der Basis des Bewährten zurück zum Ursprung führt: Wer sich mit Karate nicht verteidigen kann, der hat kein Karate gelernt. Dabei bleibt aber Kihon, Kata und Kumite als “Grundschule” und für den Feinschliff erhalten. Und mit den erlernten technisch guten Grundmustern dann die Umsetzung in den Kampf. Und wieder zurück, da die Arbeit an den Grundmustern kein Selbstzweck ist und ständigen Trainings bedarf.
Und bei all dieser Diskussion bleibt noch zu erwähnen, dass es einfach immer wieder Spaß macht, mit so netten, ehrgeizigen und zielorientiert arbeitenden Karateka in einer ungezwungenen und freundschaftlichen Atmosphäre die eigenen Grenzen zu erfahren und, wenn es klappt, ein wenig zu erweitern. Deshalb steht mein Versprechen: Ich komme wieder 🙂
Vielen Dank noch an die Referenten. Habt ihr wieder toll gemacht.
Heute fand der zweite Teil der KARATE-SV-Expert Lehrgangsserie statt und was soll man sagen, es war echt super!
Das Training wurde in vier Teile unterteilt, von denen alle ein gut durchdachtes Konzept aufweisen konnten. So wurden im ersten Teil die erlernten Selbstverteidigungstechniken wieder aufgefrischt und weiter vertieft. Unter anderem wurden auch Situationen simuliert, wie z.B. von mehreren Personen gleichzeitig angegriffen zu werden, wodurch auf effiziente Weise ein Realitätsbezug hergestellt wurde.
Im zweiten Teil kam anschließend ein weiterer Trainer hinzu und zwar ein Krav Maga Trainer. Er sollte uns dann zeigen, was diese Sportart ausmacht und die positiven Aspekte vorzeigen. Diese Eindrücke waren sehr Interessant, da man sowohl viele Parallelen als auch einige Unterschiede zum Karatetraining erkennen konnte, wodurch man so in gewisser Weise seinen Horizont ein bisschen erweitern konnte. Diese Eindrücke wurden dann nach einer leckeren Pizza in einem Vortrag von Christian behandelt.
In diesem dritten Teil wurden unter anderem verschiedene Kampfkünste behandelt. So wurde z.B. auf die Vor- und Nachteile einiger Kampfkünste eingegangen, wobei natürlich Karate sehr stark im Fokus stand. Dieser Vortrag war erstaunlich spannend! Es wurden sehr interessante Themen behandelt und es wurde dann auch Christans Vision vom modernen Karate sehr klar. Davon könnten sich einige Dozenten mal was abgucken 😉
Im vierten und im letzten Teil wurde dann in gewisser Weise geprüft, ob wir in der Lage sind, mit den dort gelernten Sachen, selbstständig Selbstverteidigungstechniken zu entwickeln und daraufhin anzuwenden. Hier wurde dann die Diversität der dort gelehrten Selbstverteidigung klar. Es kamen viele verschiedene Lösungsmöglichkeiten zu einem einzigen Angriff zustande, wobei alle auch funktioniert haben.
Alles in allem war es ein ausgezeichneter Tag! Kann diese Reihe auch nur weiterempfehlen 🙂
Wegen Urlaubs ein etwas verspäteter Kommentar zum Eifel-Zentral-Lehrgang am 22. August, aber das zeigt, dass er mir noch nach 2 Wochen in sehr guter und lebhafter Erinnerung ist. Das Konzept Katas aus der Unter-, Mittel- und Oberstufe für die entsprechenden Gruppen in Kataablauf, Bunkai mit Selbstverteidigung und Kumiteanwendung aufzuteilen war genial. Die exzellenten Trainer vermittelten humorvoll und vor allem sehr lehrfreudig ihr Wissen. Alle von mir befragten gingen nach dem Lehrgang zufrieden und sehr bereichert nachhause. Vielen Dank daher an Ludwig Binder, Christian Grüner, Georg Karras und natürlich Christian Wedewardt, der zwar nicht dabei sein konnte, aber sicher mit sehr viel Herzblut an der Organisation beteiligt war. Hoffentlich bekommt dieser Lehrgang einen festen Platz im Karate-Praxis-Kalender.
Eifel-Zentral-Lehrgang:
Wieder mal ein toller Lehrgang unter der Planung von Karatepraxis. Am 22.08. fand der Eifel-Zentral-Lehrgang mit Ludwig Binder, Georg Karras, Christian Wedewardt und Christian Grüner statt.
Leider fing der Lehrgang direkt mit einer schlechten Nachricht an. Christian Wedewardt konnte leider aus Krankheit nicht kommen. Schade… Dennoch wurde der Lehrgang ein voller Erfolg.
Der Lehrgang wurde auf die Gruppen der Unterstufe, Mittelstufe und Oberstufe unterteilt, wodurch jeweils eine andere Kata als Schwerpunkt verwendet werden konnte.
So hat sich die Unterstufe mit der Kata Heian Nidan, die Mittelstufe mit der Bassai Dai und die Oberstufe mit der Sochin beschäftigt.
Die Kata zogen sich durch sämtliche Einheiten. Selbst in den Kumite-Einheiten wurden die Prinzipien der jeweiligen Kata genommen um sie Kämpferisch (auch Wettkampftauglich) anwenden zu können.
Was wurde gemacht
Meine erste Einheit (Oberstufe) begann mit Christian Grüner. Christian zeigte Kumitetechniken die sich am Know-How der Kata Sochin orientierten. So nutzten wir zum Beispiel den Tate-Shuto-Uke und die folgenden Zukis um die gegnerische Deckung zu kontrollieren/dominieren und anschließend mit einem überlaufenen Gyaku-Zuki zu kontern. Hieraus entwickelten wir verschiedene Varianten. Schweißtreibend, Anspruchsvoll und Erfolgsversprechend.In der zweiten Einheit folgte dann Ten-Kyo-Ryu mit Ludwig Binder. Dieser Selbstverteidigungs-Karate-Stil brachte uns nah an den Partner, von wo aus wir direkt den Kampf übernahmen. Besonders die Beinarbeit war wichtig und führte zum Erfolg. Mit wenig Kraft, aber dem richtigen Timing wurde einfach die Angriffslinie verlassen (Sabaki) und der Kampf von da an selbst bestimmt. Genau mein Ding… 6 Uhr war keine Option 🙂
In der dritten und letzten Einheit ging es dann ans eingemachte. In Georgs Einheit wurde die Kata Sochin in aktueller Form und technischer Präzision zerlegt. Über eine Kurzform der Kata übten wir die wichtigsten Sequenzen und Techniken ein. Diese Kurzform stellte auch sogleich die Bunkai-Form dar. Ein sehr spannender Ansatz um die Kata und ihre schwierigen Stellen intensiv, effektiv und auch Zeitsparend zu trainieren.
Insgesamt war es wieder mal ein toller Tag. Auch noch einmal ein großes Dankeschön an den Verein für Kampfkünste Sötenich e.V. welcher diesen tollen Lehrgang für uns ausgerichtet hat.
Karate- Expert Teil II am 15.08.2015 in Frechen……..und wie versprochen (oder angedroht): ich war wieder dabei 🙂
Zuerst die Wiederholung und Hausaufgabenkontrolle. Locker und mit viel Spaß die Grundprinzipien aktiviert und mit den ersten “Feindkontakten” erfahren, dass es immer noch funktioniert. Dann geht die Intensität hoch, denn der Angreifer bekommt nun einen Stock, mit dem er angreifen darf. Aber auch hier stellt sich, nach einigem Üben, der erste Erfolg ein. Auch Stockangriffe können unter Berücksichtigung der Grundprinzipien gehandelt werden. Es folgt die Pause mit lecker Brötchen pp. und Geklöne, bevor die rechtliche Basis des Notwehrrechts im Theorieteil aufgearbeitet wird. Hier bestand dann auch viel Gelegenheit, über die Sachverhalte zu diskutieren und eigene Erfahrungen einzubringen. Weiter ging es dann mit der Abwehr von Messerangriffen. Und war eben noch der Stock als Bedrohung empfunden worden, stieg jetzt die Intensität nochmals. Aber dank der routinierten Einweisung und der Gelegenheit, die angebotenen Verteidigungstechniken mit steigender Intensität zu üben, stellten sich auch hier deutliche Verbesserungen ein. Zum Abschluss des Trainings dann noch ein Stresstest, in dem man draußen auf der Straße in vorbereiteten Szenen agieren durfte. Hier wurde mir klar, dass es nicht ohne Verletzungen ausgehen wird. Und dass es auch nicht ohne Glück geht. Viele Faktoren spielen eine Rolle…..nicht nur mein Können. Also immer Augen auf, auch wenn gerade noch nichts passiert. Vielleicht wird es später wichtig.
Zusammenfassend wieder ein gelungener Tag: viel gelernt, viel Spaß gehabt, viele nette Leute kennengelernt oder wiedergetroffen. Es bleibt dabei: ich komme wieder 🙂
Zum Schluss noch einen großen Dank an die Referenten. Habt ihr toll gemacht!
Karate Praxis
SV Expert LehrgangserieHallo Christian,
Karate beginnt und endet mit Höflichkeit. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle für die Möglichkeiten, die Du mit Deinem Karate-Praxisteam geschaffen hast bedanken. Mit viel Erfahrung, Know-How und Einsatzwille bist Du auf einem guten Weg, den anwendungsbegeisterten Karateka einen Raum und Mitstreiter zu bieten. Konzept, Lokation und Instruktoren überzeugen eindrucksvoll mit Leistung und Begeisterung.
Sehr hilfreich sind die Seminar-Dokumentation für alle Teilnehmer. Das Handout bietet die Chance zum zeitnahen Nacharbeiten und zur Bewältigung der Hausaufgaben. Jedes Handout fängt einen kleine Teil des Karate-Universum ein und schafft die Basis, das erlernte zu speichern und zu festigen.
Für mich persönlich ist der Körper-Kontakt mit eingeschränkter Trefferwirkung von erheblicher Bedeutung im Karate-Training. Mit wechselenden Trainingspartner kann so die taktile Resonanz auf Schläge, Tritte Blöcke usw. genau studiert werden. So erhalte ich die Möglichkeit meine eigens Feingefühl zu optimieren. So gewinnen Aufbau, Präzision und Kontrolle der vielfältigen Techniken.
Bei Simulation von Attacken – unter Einfluss von Adrenalin mit eingeschränkter Wahrnehmung – verbleibt wohl offensichtlich nur noch die Grobmotorik zur Gegenwehr. Nachweislich auch bei trainierten Breitensportlern. Die gelehrten Prinzipien und Ausführungen aus dem Fundament Kihon, Kata, Kumite werden im Karate-Praxis-Training am Partner optimiert. Alles andere ist und bleibt graue Theorie. Sinnfreie Standard-Bunkai findet hier keinen Raum!
Ein Thema was ich für mich noch ein ernsthaftes Problem darstellt, ist die durch Sozialisierung entstandene Schlaghemmung. Was im Dojo-Training von essentiellen Bedeutung ist, nämlich die Gesundheit des Trainingspartner, wird im Ernstfalle zur eigenen Fallgrube…
Ich hoffe, dass die Trainer der Karate-Praxis-Seminare das technische Niveau der Teilnehmer beibehalten und aufbauen können. Es wäre schade, wenn besondere Lehrgänge wie die “SV-Expert” Reihen verwässert würden. Die bisherigen Ansprüche sollten unbedingt gehalten werden.
Ich werde mit den gereiften Erkenntnissen mein persönliches Karate-Training zielstrebig fokussieren und meine “Hausaufgaben” abarbeiten.
Ausweichrichtungen, Verteidigungsschemata, First thinks first, Zielkategorein, Körperlogig etc.
Distanzen einschätzen, Distanzen überbrücken, Einwirkung auf den Gegner nehmen.Vielen Dank an das Karate-Praxis-Team für die Aussicht auf eine packende Karate-Zukunft.
Marco aus Montabaur
18.07.2015
Ich kann die Kommentare zum Seminar einfach nur bestätigen und so zusammenfassen:
Einfach genial!
Weiter so ich freu mich schon jetzt auf Teil 2.
Kommentare sind geschlossen.

796 Kommentare
Christina
Karatepraxis Lehrgang in Lindlar mit Ludwig und Christian,
„….wichtig ist, dass ihr aus diesem Lehrgang nur eine oder zwei Sachen aussucht und mit nach Hause nehmt. Nicht die, die am schönsten aussehen, sondern die, die Ihr am besten beherrscht! Diese müsst ihr finden und in euer Training regelmäßig mit einbeziehen, dann habt ihr etwas gelernt….“
Mit diesen Worten bin ich gestern nach einem harten Training meine 185 km Tour vom Lehrgang in Lindlar nach Hause gefahren und habe mich gefragt, was ich heute mitgenommen habe…..
Bei der Auswahl des Trainingspartners bin ich mit Thomas zusammen gekommen. Er – ca. 40 cm größer, von den Schultern her doppelt so breit und geschätzte 50 kg schwerer als ich. Seine Faust konnte mit Leichtigkeit meine umfassen. Und ihn sollte ich als Frau mit einer lockeren Handbewegung hebeln und zu Boden zwingen? Leicht zweifelnd diesem Hünen überhaupt etwas antun zu können, konterte ich seinem Faustangriff mit einem Gegenangriff auf seine Nieren. Wie erwartet, zauberte diese Gegenabwehr nur ein müdes Lächeln auf sein Gesicht und ein Aushebeln war unmöglich…
Aber Christian hatte Rat! „Bei so viel Masse und Muskeln musst du umdisponieren. Probiere es mal so, so und so.“ Gesagt, getan.
Den nächsten Angriff wehrte ich ab und zog gleichzeitig ich mein Knie hoch. Völlig überrascht knickte Thomas mit seinem Oberkörper nach vorne. Und wie Christian es mir gesagt hatte konnte ich ihn in dieser Position hebeln und zu Fall bringen. Ein wahnsinns Gefühl!!! Ich hatte nicht nur eine Technik gefunden, die mir erlaubt, viel größere und schwerere Partner, abwehren zu können sondern ich hatte auch ein Feedback von meinem Trainingspartner, der mir bestätigte, dass ich meine Techniken wirkungsvoll ausgeführt hatte.
Was kann man also bei den Karatepraxis – Lehrgängen lernen? Die Anwendung der schon lange gelernten Karatetechniken, zugeschnitten auf die Größe, auf das Gewicht der eigenen Person. Und das Tolle daran, man kann es am Partner üben, üben und üben.
Danke Christian, danke Ludwig und ganz lieben Dank an Thomas meinem geduldigen Trainingspartner 🙂
Christina
Martin Hübner
“Einmal Lindlar immer Lindlar.” war mein Kommentar im Vorfeld, um meine Vorfreude auf den Karate Praxis SV Basis Lehrgang #5 als wiederkehrender Gast in diesem extrem kompetenten und vor allem herzlichen Dojo auszudrücken. Und auch dieses Mal war es wieder großartig. Das Dojo lebt von seiner Gastfreundschaft und man fühlt sich von Anfang an, als würde man schon immer dazu gehören. Das ist der Verdienst aller dort, die ich bisher kennen lernen konnte, aber hervorzuheben sind ausdrücklich die, die in Lindlar nicht nur trainieren, sondern auch das ganze Drumherum organisieren! Vielen Dank für einen tollen Lehrgang!
Aber wie war denn nun der Lehrgang inhaltlich?? – Gewohnt großartig! Wie Karate Praxis Lehrgänge immer sind. 🙂 Neben den wichtigen Grundlagen, welche für jeden angepasst als kleine “eigene Kata” gegen gerade und runde Faustschläge erarbeitet wurden, ging es dieses Mal um den komplexen Themenschwerpunkt “Hebel und Würfe”. Schnell wurde klar, dass in der Selbstverteidigung ausschließlich mit Hebeln zu arbeiten nicht zum Erfolg führt. Vielmehr ist dieses Element eine hervorragende Unterstützung der Karate typischen Kernkompetenz “Blocken, Schlagen, Treten”. Bei einer so aufgebauten Kombination gilt dann wieder der stets durch Christian formulierte Grundsatz “Ich fange niemals eine körperliche Auseinandersetzung an, aber ich bin derjenige, der sie beendet!” Soll heißen, wenn bestimmte Grundsätze eingehalten werden, dann ist man im Falle eines Falles nach diesem Lehrgang wieder ein gutes Stück besser gerüstet einen ernsten Selbstverteidigungsfall zu überstehen. Es war wieder mal für jeden etwas dabei. Ob Weißgurt oder Schwarzgurt, ob geschätzte 12 Jahre bis 60 Jahre, alle waren in Lindlar vertreten und keiner wurde gelangweilt. Im Gegenteil, für jeden war etwas dabei. Jeder hatte sein Erfolgserlebnis und ist anschließend mit einem zufriedenen Lächeln abgereist. Vielen Dank an Christian und Ludwig für einen fantastischen Samstag! Starke Inhalte mit Herzblut und viel Spaß vermittelt! Beim nächsten Mal bin ich auf jeden Fall wieder dabei.
Daniel Schmidt
Karate-SV Expert Lehrgang Teil III
Es war wieder herrlich, am 05.09. haben wir uns wieder zu einem Karate-SV Expert Lehrgang getroffen. Dieses mal zum 3. Teil der 4-teiligen-Lehrgangsreihe.
Es standen die folgendem Themen auf der Agenda:
– Intensiv-Abruftraining des eigenen Könnens durch variable Angriffe
– KRAV-MAGA Training
– Vergleich der Stärken der Systeme KRAV-MAGA & KARATE-SV
– Training mit KRAV-MAGA- und Karate-Techniken und Bezug zur Kata
Wir starteten mit einer kurzen Wiederholung der bisherigen Prinzipien aus den vorangegangenen Lehrgangsteilen in den Tag. (siehe z.B. http://danielskaratedo.blogspot.de/2015/09/effektiv-verteidigen-durch.html) So wurden wir gut warm und konnten uns schon einmal gut auf den bevorstehenden Tag einstellen.
Die erste Einheit wurde von Christian geleitet und führte von einfachen Angriffen hin zu immer variableren Angriffen (Greifen, Schlagen, Halten, Treten…) bis hin zu mehreren Angreifern. Im Vordergrund stand es, die gelernten Prinzipien auch unter Stress abzurufen.
Der zweite Teil des Lehrgangs wurde dann von Sascha übernommen. Wir trainierten einige Drills aus dem typischen Krav-Maga Training. Hier wurden wir, teilweise spielerisch, ganz schön gefordert. Den Schalter umlegen, explosiv, agressiv und mit Siegeswille arbeiten, kein Aufgeben… und anschließend wieder runterkommen und den Überblick erhalten. Es wurden spannende Überungsformen vorgestellt, die auch gut in unser “normales” Karate-Training integriert werden können.
Der dritte Teil des Lehrgangs bildete dann wieder die Pause und der Theorieteil. Hier ging es um das Thema “Benchmark”. Wir verglichen die Stärken und Schwächen unterschiedlicher Systeme, immer mit dem Blick auf unser Karate. Warum fehlen im Karate oft die Jugendlichen? War nur eine der interessanten Fragen die wie unter die Lupe nahmen.
Zu guter Letzt ging es wieder auf die Matte. In zwei Gruppen erarbeiteten wir Selbstverteidigungstechniken anhand der gelernten Prinzipien. Hier konnte man sich noch einmal so richtig austauschen und Ideen ausprobieren. Eine sehr gute Idee um zu prüfen, ob die eigenen Anwendungen auch praktisch, zielorientiert anwendbar sind.
Ich freue mich schon auf Teil 4. 🙂
Micha
Karate- SV- Expert III am 05.09.2015 – und ich war wieder dabei…….jaja, das kennt ihr ja schon 🙂
Kann mich inhaltlich nur Daniel anschließen: ein rundum gelungener Tag mit vielen Eindrücken und Denkanstößen. Wie funktioniert Selbstverteidigung mit Karate, wohin entwickeln wir Karate und wie erreichen wir unsere potentiellen Karateka, die uns noch suchen? Und warum gehen sie zu anderen SV- Systemen für teuer Geld, obwohl wir doch alles günstig haben?
Wichtig für mich ist, dass nicht mit Traditionen einfach gebrochen wird, sondern die Entwicklung auf der Basis des Bewährten zurück zum Ursprung führt: Wer sich mit Karate nicht verteidigen kann, der hat kein Karate gelernt. Dabei bleibt aber Kihon, Kata und Kumite als “Grundschule” und für den Feinschliff erhalten. Und mit den erlernten technisch guten Grundmustern dann die Umsetzung in den Kampf. Und wieder zurück, da die Arbeit an den Grundmustern kein Selbstzweck ist und ständigen Trainings bedarf.
Und bei all dieser Diskussion bleibt noch zu erwähnen, dass es einfach immer wieder Spaß macht, mit so netten, ehrgeizigen und zielorientiert arbeitenden Karateka in einer ungezwungenen und freundschaftlichen Atmosphäre die eigenen Grenzen zu erfahren und, wenn es klappt, ein wenig zu erweitern. Deshalb steht mein Versprechen: Ich komme wieder 🙂
Vielen Dank noch an die Referenten. Habt ihr wieder toll gemacht.
Daniel Kubsda
Heute fand der zweite Teil der KARATE-SV-Expert Lehrgangsserie statt und was soll man sagen, es war echt super!
Das Training wurde in vier Teile unterteilt, von denen alle ein gut durchdachtes Konzept aufweisen konnten. So wurden im ersten Teil die erlernten Selbstverteidigungstechniken wieder aufgefrischt und weiter vertieft. Unter anderem wurden auch Situationen simuliert, wie z.B. von mehreren Personen gleichzeitig angegriffen zu werden, wodurch auf effiziente Weise ein Realitätsbezug hergestellt wurde.
Im zweiten Teil kam anschließend ein weiterer Trainer hinzu und zwar ein Krav Maga Trainer. Er sollte uns dann zeigen, was diese Sportart ausmacht und die positiven Aspekte vorzeigen. Diese Eindrücke waren sehr Interessant, da man sowohl viele Parallelen als auch einige Unterschiede zum Karatetraining erkennen konnte, wodurch man so in gewisser Weise seinen Horizont ein bisschen erweitern konnte. Diese Eindrücke wurden dann nach einer leckeren Pizza in einem Vortrag von Christian behandelt.
In diesem dritten Teil wurden unter anderem verschiedene Kampfkünste behandelt. So wurde z.B. auf die Vor- und Nachteile einiger Kampfkünste eingegangen, wobei natürlich Karate sehr stark im Fokus stand. Dieser Vortrag war erstaunlich spannend! Es wurden sehr interessante Themen behandelt und es wurde dann auch Christans Vision vom modernen Karate sehr klar. Davon könnten sich einige Dozenten mal was abgucken 😉
Im vierten und im letzten Teil wurde dann in gewisser Weise geprüft, ob wir in der Lage sind, mit den dort gelernten Sachen, selbstständig Selbstverteidigungstechniken zu entwickeln und daraufhin anzuwenden. Hier wurde dann die Diversität der dort gelehrten Selbstverteidigung klar. Es kamen viele verschiedene Lösungsmöglichkeiten zu einem einzigen Angriff zustande, wobei alle auch funktioniert haben.
Alles in allem war es ein ausgezeichneter Tag! Kann diese Reihe auch nur weiterempfehlen 🙂
Jörg Barte
Wegen Urlaubs ein etwas verspäteter Kommentar zum Eifel-Zentral-Lehrgang am 22. August, aber das zeigt, dass er mir noch nach 2 Wochen in sehr guter und lebhafter Erinnerung ist. Das Konzept Katas aus der Unter-, Mittel- und Oberstufe für die entsprechenden Gruppen in Kataablauf, Bunkai mit Selbstverteidigung und Kumiteanwendung aufzuteilen war genial. Die exzellenten Trainer vermittelten humorvoll und vor allem sehr lehrfreudig ihr Wissen. Alle von mir befragten gingen nach dem Lehrgang zufrieden und sehr bereichert nachhause. Vielen Dank daher an Ludwig Binder, Christian Grüner, Georg Karras und natürlich Christian Wedewardt, der zwar nicht dabei sein konnte, aber sicher mit sehr viel Herzblut an der Organisation beteiligt war. Hoffentlich bekommt dieser Lehrgang einen festen Platz im Karate-Praxis-Kalender.
Daniel Schmidt
Eifel-Zentral-Lehrgang:
Wieder mal ein toller Lehrgang unter der Planung von Karatepraxis. Am 22.08. fand der Eifel-Zentral-Lehrgang mit Ludwig Binder, Georg Karras, Christian Wedewardt und Christian Grüner statt.
Leider fing der Lehrgang direkt mit einer schlechten Nachricht an. Christian Wedewardt konnte leider aus Krankheit nicht kommen. Schade… Dennoch wurde der Lehrgang ein voller Erfolg.
Der Lehrgang wurde auf die Gruppen der Unterstufe, Mittelstufe und Oberstufe unterteilt, wodurch jeweils eine andere Kata als Schwerpunkt verwendet werden konnte.
So hat sich die Unterstufe mit der Kata Heian Nidan, die Mittelstufe mit der Bassai Dai und die Oberstufe mit der Sochin beschäftigt.
Die Kata zogen sich durch sämtliche Einheiten. Selbst in den Kumite-Einheiten wurden die Prinzipien der jeweiligen Kata genommen um sie Kämpferisch (auch Wettkampftauglich) anwenden zu können.
Was wurde gemacht
Meine erste Einheit (Oberstufe) begann mit Christian Grüner. Christian zeigte Kumitetechniken die sich am Know-How der Kata Sochin orientierten. So nutzten wir zum Beispiel den Tate-Shuto-Uke und die folgenden Zukis um die gegnerische Deckung zu kontrollieren/dominieren und anschließend mit einem überlaufenen Gyaku-Zuki zu kontern. Hieraus entwickelten wir verschiedene Varianten. Schweißtreibend, Anspruchsvoll und Erfolgsversprechend.
In der zweiten Einheit folgte dann Ten-Kyo-Ryu mit Ludwig Binder. Dieser Selbstverteidigungs-Karate-Stil brachte uns nah an den Partner, von wo aus wir direkt den Kampf übernahmen. Besonders die Beinarbeit war wichtig und führte zum Erfolg. Mit wenig Kraft, aber dem richtigen Timing wurde einfach die Angriffslinie verlassen (Sabaki) und der Kampf von da an selbst bestimmt. Genau mein Ding… 6 Uhr war keine Option 🙂
In der dritten und letzten Einheit ging es dann ans eingemachte. In Georgs Einheit wurde die Kata Sochin in aktueller Form und technischer Präzision zerlegt. Über eine Kurzform der Kata übten wir die wichtigsten Sequenzen und Techniken ein. Diese Kurzform stellte auch sogleich die Bunkai-Form dar. Ein sehr spannender Ansatz um die Kata und ihre schwierigen Stellen intensiv, effektiv und auch Zeitsparend zu trainieren.
Insgesamt war es wieder mal ein toller Tag. Auch noch einmal ein großes Dankeschön an den Verein für Kampfkünste Sötenich e.V. welcher diesen tollen Lehrgang für uns ausgerichtet hat.
Micha
Karate- Expert Teil II am 15.08.2015 in Frechen……..und wie versprochen (oder angedroht): ich war wieder dabei 🙂
Zuerst die Wiederholung und Hausaufgabenkontrolle. Locker und mit viel Spaß die Grundprinzipien aktiviert und mit den ersten “Feindkontakten” erfahren, dass es immer noch funktioniert. Dann geht die Intensität hoch, denn der Angreifer bekommt nun einen Stock, mit dem er angreifen darf. Aber auch hier stellt sich, nach einigem Üben, der erste Erfolg ein. Auch Stockangriffe können unter Berücksichtigung der Grundprinzipien gehandelt werden. Es folgt die Pause mit lecker Brötchen pp. und Geklöne, bevor die rechtliche Basis des Notwehrrechts im Theorieteil aufgearbeitet wird. Hier bestand dann auch viel Gelegenheit, über die Sachverhalte zu diskutieren und eigene Erfahrungen einzubringen. Weiter ging es dann mit der Abwehr von Messerangriffen. Und war eben noch der Stock als Bedrohung empfunden worden, stieg jetzt die Intensität nochmals. Aber dank der routinierten Einweisung und der Gelegenheit, die angebotenen Verteidigungstechniken mit steigender Intensität zu üben, stellten sich auch hier deutliche Verbesserungen ein. Zum Abschluss des Trainings dann noch ein Stresstest, in dem man draußen auf der Straße in vorbereiteten Szenen agieren durfte. Hier wurde mir klar, dass es nicht ohne Verletzungen ausgehen wird. Und dass es auch nicht ohne Glück geht. Viele Faktoren spielen eine Rolle…..nicht nur mein Können. Also immer Augen auf, auch wenn gerade noch nichts passiert. Vielleicht wird es später wichtig.
Zusammenfassend wieder ein gelungener Tag: viel gelernt, viel Spaß gehabt, viele nette Leute kennengelernt oder wiedergetroffen. Es bleibt dabei: ich komme wieder 🙂
Zum Schluss noch einen großen Dank an die Referenten. Habt ihr toll gemacht!
Marco
Karate Praxis
SV Expert Lehrgangserie
Hallo Christian,
Karate beginnt und endet mit Höflichkeit. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle für die Möglichkeiten, die Du mit Deinem Karate-Praxisteam geschaffen hast bedanken. Mit viel Erfahrung, Know-How und Einsatzwille bist Du auf einem guten Weg, den anwendungsbegeisterten Karateka einen Raum und Mitstreiter zu bieten. Konzept, Lokation und Instruktoren überzeugen eindrucksvoll mit Leistung und Begeisterung.
Sehr hilfreich sind die Seminar-Dokumentation für alle Teilnehmer. Das Handout bietet die Chance zum zeitnahen Nacharbeiten und zur Bewältigung der Hausaufgaben. Jedes Handout fängt einen kleine Teil des Karate-Universum ein und schafft die Basis, das erlernte zu speichern und zu festigen.
Für mich persönlich ist der Körper-Kontakt mit eingeschränkter Trefferwirkung von erheblicher Bedeutung im Karate-Training. Mit wechselenden Trainingspartner kann so die taktile Resonanz auf Schläge, Tritte Blöcke usw. genau studiert werden. So erhalte ich die Möglichkeit meine eigens Feingefühl zu optimieren. So gewinnen Aufbau, Präzision und Kontrolle der vielfältigen Techniken.
Bei Simulation von Attacken – unter Einfluss von Adrenalin mit eingeschränkter Wahrnehmung – verbleibt wohl offensichtlich nur noch die Grobmotorik zur Gegenwehr. Nachweislich auch bei trainierten Breitensportlern. Die gelehrten Prinzipien und Ausführungen aus dem Fundament Kihon, Kata, Kumite werden im Karate-Praxis-Training am Partner optimiert. Alles andere ist und bleibt graue Theorie. Sinnfreie Standard-Bunkai findet hier keinen Raum!
Ein Thema was ich für mich noch ein ernsthaftes Problem darstellt, ist die durch Sozialisierung entstandene Schlaghemmung. Was im Dojo-Training von essentiellen Bedeutung ist, nämlich die Gesundheit des Trainingspartner, wird im Ernstfalle zur eigenen Fallgrube…
Ich hoffe, dass die Trainer der Karate-Praxis-Seminare das technische Niveau der Teilnehmer beibehalten und aufbauen können. Es wäre schade, wenn besondere Lehrgänge wie die “SV-Expert” Reihen verwässert würden. Die bisherigen Ansprüche sollten unbedingt gehalten werden.
Ich werde mit den gereiften Erkenntnissen mein persönliches Karate-Training zielstrebig fokussieren und meine “Hausaufgaben” abarbeiten.
Ausweichrichtungen, Verteidigungsschemata, First thinks first, Zielkategorein, Körperlogig etc.
Distanzen einschätzen, Distanzen überbrücken, Einwirkung auf den Gegner nehmen.
Vielen Dank an das Karate-Praxis-Team für die Aussicht auf eine packende Karate-Zukunft.
Marco aus Montabaur
Thomas
18.07.2015
Ich kann die Kommentare zum Seminar einfach nur bestätigen und so zusammenfassen:
Einfach genial!
Weiter so ich freu mich schon jetzt auf Teil 2.
Kommentare sind geschlossen.